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Samstag, 10. Juni 2017

Schnorcheltrip vor den Perhentian Islands

Gestern hatten wir den "großen" Schnorcheltrip gebucht. Im Vergleich zum "kleinen", der 30 Ringgit kostet und 3 Stopps innerhalb von ca. 3 Stunden beinhaltet, hat der "große" 40 Ringgit gekostet und es gehören 6 Stopps in 6 Stunden dazu.

Um 10 Uhr ging es los. Wir hatten zwar beim Ombak gebucht, durchgeführt wurde die Tour jedoch von einem der Anbieter am Strand. (Die Preise sind identisch.)

Es dauerte eine Weile, bis dass alle der insgesamt 7 Teilnehmer mit den passenden Flossen versorgt waren, dann bestiegen wir das Boot (der Name des Bootes "cenderawasih" bedeutet übrigens "Paradies") und es ging los.


Nach kurzer Fahrt hielten wir an der Turtle Bay. Schildkröten gab es hier zwar keine, aber dafür jede Menge Nemos 😍 Und Chang sichtete sogar einen Hai.



Der nächste Stopp war dann der Turtle Point und hier hatten wir Glück, was die Schildkröten anbelangt. Ich konnte sogar eine kurze Weile mit einer dieser urzeitlichen, kolossalen Tiere schwimmen!


Am Shark Point hatte wiederum Chang Glück und sah, kaum dass wir das Boot verließen, seinen zweiten Hai an diesem Tag.

Ich wurde dafür von Doktorfischen "umzingelt". Leider ist es auf den Perhentians Usus, dass die Fische angefüttert werden, deshalb kommt es schon mal vor, dass diese kleinen Kerlchen versuchen, die Schnorchler anzuknabbern! Nicht gerade angenehm ...


Die Trompetenfische interessieren sich weniger für die Schnorchler.
Danach war es Zeit für einen Lunch im Fisherman Village (anders als in Thailand bei solchen Ausflügen hier nicht im Preis inbegriffen, aber die Preise sind moderat, z.B. 7 Ringgit für gebratenen Nudeln mit Huhn).


Die Bootsanleger sehen in jeder Bucht mehr oder weniger gleich aus.
Gerade noch hat er bitterlich geweint, der kleine Mann (ich habe, wie immer,
bei der Mama um Erlaubnis für das Foto gefragt).
Die Moschee ist wirklich eindrucksvoll!
Weiter ging es zum Light House, direkt vor dem Coral Beach.


Hier ist der sog. Coral Garden, aber die Strömung war an diesem Tag so stark, dass uns der Bootsführer gleich wieder einsammelte und einen alternativen Schnorchelplatz ansteuerte.


Auch an der Stelle sah es sehr nach "Coral Garden" aus:



Zum Schluss schnorchelten wir noch vor dem Romantic Beach.



Kurz nach 16 Uhr waren wir zurück am Coral Beach, ziemlich erschöpft, aber wir alle waren rundum zufrieden mit unserem Ausflug.



Freitag, 9. Juni 2017

Perhentian Kecil: Longbeach

Heute machte ich einen "Ausflug" zum Longbeach auf der Ostseite der Insel. Vom Ombak-Resort aus führt ein größtenteils gepflasterter Fußweg dorthin. Es dauert ca. 10 Minuten durch den Wald und man erreicht sein Ziel.

Man hatte mir im Vorfeld gesagt, der Longbeach sei schön. Na ja. Wenn man sich die vielen (Bruch-)Buden wegdenkt, die einem einen Schnorchel- oder Tauchausflug verkaufen wollen und die unzähligen Wassertaxis ausblendet, die direkt am Strand ankern, dann ist er schön. Obwohl der Rohbau, der am nördlichen Ende direkt neben dem Bootsanleger und dem "edelsten" Hotel am Strand, dem Bubu, prangt, nicht gerade hoffen lässt, dass der Strand dazu gewinnt, sobald dieses Monster-Hotel fertig ist.

Macht euch aber besser selber ein Bild:


Aussicht vom Bubu
Die schönere Aussicht vom Bubu
 Und jetzt noch ein paar schöne Fotos:




Wenn man Sonnenschirm und Flechtmatte am Strand anmieten will, so zahlt man dafür 10 Ringgit pro Tag.

Tipp: Vom Longbeach aus kosten Wassertaxis nach Perhentian Besut nur 10 Ringgit (pro Person!), vom Coral Beach aus sind es 20 Ringgit.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Pulau Perenthian Kecil: Wir sind da!

Wir hatten über die Rezeption unseres Hotels in Kota Bharu ein Taxi gebucht, das uns zum Jetty in Kuala Besut bringen sollte. Wir zahlten dafür 80 Ringgit (im Internet hatte ich etwas von 60 Ringgit gelesen, aber der günstigste Tarif, den wir auf der Straße nach Feilschen bekommen konnten war 70 Ringgit, und bei 10 Ringgit Unterschied war es uns lieber, direkt beim Hotel zu buchen).

Die recht zügige Fahrt (der Fahrer trat tüchtig aufs Gas) dauerte 1 Stunde 10 Minuten. Der Taxifahrer setzte uns an einem kleinen Laden ab, wo wir die Bootstickets kaufen konnten (70 Ringgit pro Person hin und zurück). Das nächste Boot ging bereits um 12:30 Uhr (das letzte Boot geht um 17 Uhr).

Die Besitzerin des Ladens brachte uns zum Bootsanleger, wo es einen kleinen Kiosk gibt, an dem man die separaten Tickets für den Eintritt zum Marine Park kaufen muss. Sie kosten pro Person 30 Ringgit und sollen angeblich nur 3 Tage gelten. Uns hat man nichts dergleichen gesagt.

Die Fahrt war nicht gerade gemütlich. Die Passagiere (eine Mischung aus Einheimischen und Touristen) saßen dicht an dicht und obwohl das Meer ruhig war, war die Fahrt ziemlich rau. Nicht unbedingt etwas für schwache Mägen.

Der erste Stopp war nach ca. 40 Minuten die Coral Bay auf Perhentian Kecil, Klein-Perhentian. Wir durften aussteigen, denn das Ombak (= Welle), wo wir uns einquartiert hatten, liegt an diesem Strand.


Der erste Eindruck: Aha, das ist der Bootsanleger. Weit gefehlt: Das war der Strand. Wir waren schon etwas enttäuscht ... Dicht an dicht Resorts und in unmittelbarer Strandnähe drängeln sich die Boote, die meisten davon Wassertaxis.


Unsere Zimmer waren noch nicht fertig, also warteten wir in dem zu der Anlage gehörenden Restaurant. Der Begrüßungsdrink aufs Haus (es gibt Coke mit Eis oder Coke ohne Eis) wurde gleich serviert, wir aßen eine Kleinigkeit und dann konnten wir unser Zimmer beziehen. Es ist winzig, hat aber immerhin AirCon, das Bett ist hart, das Badezimmer verfügt nur über das Wesentliche. Während des gesamten Aufenthaltes gibt es nur beim Einchecken 2 kleine Flaschen Trinkwasser gratis. Für über 50 Euro hätten wir mehr erwartet.

Das Resort besteht aus drei langgestreckten Bauten, teils 2geschossig, teils 3geschossig. Keines der Zimmer hat Strandblick. Der Restaurant- und Barbereich ist wirklich schön, allerdings sind die Preise total abgehoben. Eine Tür weiter gibt es das gleiche Essen oder Getränk zum halben Preis. Außerdem gibt es keine Möglichkeit, sich mal in die Sonne zu legen (oder auch in den Schatten), kein einziger Liegestuhl.


Am Coral Beach gibt es zwei Unterkünfte, die auf mich bei einem Erkundungsgang einen besseren Eindruck machten, wobei ich nichts zu den Preisen sagen kann: das Senja (da gibt es wenigstens Liegestühle, allerdings kein Alkoholausschank!) am südlichen Ende und das Shari-La am nördlichen Ende. Das Shari-La wirkte allerdings total unheimlich auf mich: Es ist eine riesige, auf mehreren Ebenen verteilte, um nicht zu sagen verschachtelte Anlage, doch es gab nur eine Handvoll Gäste. (Shining lässt grüßen.) Aber es kann mit einem kleinen Privatstrand punkten. Auch hier gibt es keinen Alkoholausschank.

Das Senja bietet seinen Gästen wenigstens Liegestühle.
Allerdings weiß ich nicht, wie die Zimmer (oder die Preise) sind.
Privatstrand des Shari-La
Aber wie auch immer: Wir sind auf den Perhentians. Morgen werde ich mir den Longbeach auf der anderen Seite der Insel anschauen. Es gibt einen Pfad, es dauert ca. 10 Minuten, um dorthin zu gelangen. Mehr davon hier.







Mittwoch, 7. Juni 2017

In Kota Bharu

Unser Hotel in Kota Bharu, das Crystal Lodge, war ganz okay. Zwar hatte unser Zimmer kein Fenster (so etwas kannten wir bisher nur aus Singapur), aber es war sauber und hatte alles, was man braucht (ein bequemes Bett, Klimaanlage, Kühlschrank, Flat Screen TV, Kaffeekocher, sogar ein Bügelbrett??, passables Badezimmer).

Das fehlende Fenster unseres Hotelzimmers war kein echtes Manko: Die Aussicht auf Fluss oder Stadt wäre nicht wirklich schön gewesen ...




 Das Frühstücksbüffet richtet sich in erster Linie an asiatische Gäste. Aber wir wurden satt.



Kota Bharu ist ein ziemlich heruntergekommenes Städtchen, speziell jetzt, im Ramadan, wo die meisten Geschäfte und Restaurants geschlossen sind, wirkt es desolat. Die Straßen sind schmutzig, verschlammt, die Bürgersteige geborsten. Erst dachte ich, das läge an einer kürzlichen Flut, die die Stadt heimgesucht hat (das passiert hier wohl öfter), aber auf Nachfrage erfuhr ich, dass dem nicht so sei.


Viele Häuser sehen aus, als seien sie seit 10 Jahren im Rohbaustadium oder als würden sie gerade abgerissen. Aber sie sind bewohnt! 

Zum Abendessen landeten wir schließlich bei Pizza Hut. Eigentlich wollten wir indisch essen, aber die beiden fußläufigen indischen Restaurants (na ja, mehr Imbissbuden) waren geschlossen, ebenso das Riverview Steak Restaurant, das wir uns als Alternative gedacht hatten.

Der Service war mies, die Vorspeise brachte man uns, nachdem wir unsere Pizza bereits aufgegessen hatten. Immerhin konnten wir sie problemlos zurückgeben.

Fazit: Eine Nacht in Kota Bharu ist genug! (Wir haben zwar noch eine Übernachtung auf dem Rückweg von den Perhentians hier, aber wir werden es wohl überleben 😏 )






Dienstag, 6. Juni 2017

Von Penang nach Kota Bharu

Um 8:00 Uhr morgens stiegen wir vor unserem Hotel in Penang, dem Eastern&Oriental, in ein Taxi, das uns zum ca. 12 km entfernten Sungai Nibong Bus Terminal brachte. Die Bustickets für die Fahrt von Penang nach Kota Bharu hatten wir im Internet bei easybook.com gekauft. Sie kosteten dort für 2 Personen 96 Ringgit. Für die Taxifahrt zahlten wir 35 Ringgit.

Gleich geht es los!
Pünktlich um 9:00 Uhr fuhr der Perdanan Ekspres Bus los. Der erste Halt war 25 Minuten später in Butterworth, wo weitere Passagiere zustiegen. Um 10:00 Uhr ging die Fahrt dann weiter und wir hielten noch einmal in Kulim. Mein Rat: Wenn möglich, sollte man hier die Toilette aufsuchen, denn danach hält der Bus erst wieder gegen 14 Uhr in Jeli. (Zumindet war das bei uns so, ich hatte aber auch den Fahrer dringlichst um einen Stopp gebeten.)

Unterwegs fuhren wir an dem schönen Belum See vorbei, der Teil des Royal Belum State Parks ist, wo es noch Tiger, Nashörner, Elefanten und Tapire gibt. Gesehen haben wir auch welche: Auf den Warnschildern entlang der Straße (Vorsicht: Elefanten-Wechsel / Tapir-Wechsel 😊 )


Was augenfällig ist: Auf der kurvigen Strecke hinauf ins malayische Hochland kommen einem unzählige Hühner-Transporter entgegen. Wir hatten auch einen für eine gaaaaanz lange Weile vor uns. Überholen ist hier nicht so ratsam.

Die Windschutzscheibe vom Bus war nicht wirklich sauber ...
Die Landschaft ist wunderschön, alles ist üppig grün. Es gibt einige Plantagen mit Ölpalmen und Bananen, aber überwiegend herrscht der Dschungel vor.

Nach dem Toilettenstopp in Jeli hielt der Busfahrer alle Nase lang, um Passagiere aussteigen zu lassen. Kurz vor 16 Uhr erreichten wir den Bus Terminal von Kota Bharu, der ca. 3 km außerhalb der Stadt liegt.

Wir hatten uns für die Übernachtung in Kota Bharu entschieden, weil es von hier aus noch einmal ca. 50 km bis nach Kuala Besut sind, wo die Boote zu den Perhentians abfahren. Da das letzte Boot um 17 Uhr fährt, wollten wir das Risiko nicht eingehen, es evtl. zu verpassen und Kuala Besut erschien uns bei der Planung für eine Übernachtung noch weniger geeignet als Kota Bharu.

Mehr dazu hier.

Es gibt auch einen Flug am Tag von Penang nach Kota Bharu, aber der geht um 6 Uhr morgens. Deshalb kam er für uns nicht in Frage, genauso wenig, wie eine Fahrt im Nachtbus.

Die meisten Urlauber werden aber über Kuala Lumpur anreisen, von dort sind die Flug- und Busverbindungen deutlich zahlreicher und man kann es in den meisten Fällen noch am gleichen Tag zu den Inseln schaffen.




Ein Tag in Penang

Nach dem Frühstück im Sarkies machten wir uns auf den Weg in Richtung Komtar. In George Town kann man (fast) alles fußläufig erledigen, die Strecke Eastern & Oriental bis Komtar beträgt z.B. 1,7 km. Unsere Absicht war es, dort unser Ticket für die Fahrt am nächsten Morgen in Richtung Kota Bharu zu kaufen. Wir hatten bei der Vorbereitung unseres Kurztrips beschlossen, dort eine Übernachtung einzuplanen, um zu vermeiden, dass wir das letzte Boot ab Kuala Besut verpassen. (Die Unterkünfte in Kuala Besut selbst erschienen uns selbst für eine einzige Nacht nicht geeignet.)

Auf dem Weg zum Komtar
Leider konnten wir bei keinem der im Komtar ansässigen Reisebüros ein Ticket bekommen, denn wie wir erfuhren, fahren die Überlandbusse mittlerweile ab dem Sungai Nibong Bus Terminal ab (ca. 11 km südlich vom Komtar). Was tun? Mit dem Taxi zum Sungai Nibong Bus Terminal fahren oder doch lieber erst einmal im Internet schauen? (Ich hatte bereits bei der Planung unseres Trips gesehen, dass man die Tickets auch im Internet erstehen kann, z.B. bei easybook.com, allerdings hatte ich gehofft, dass man, wenn man im Reisebüro ein Ticket kauft, gleich schon den Zubringer vom Hotel zum Busbahnhof mitgeliefert bekommt. Denn so ist es in Thailand.)

Auf dem Rückweg zum Hotel
Wir gingen zurück zum Hotel und wollten es uns einfach machen: Wir fragten den Concierge! Der meinte zwar als erstes, dass er uns für die Bearbeitung 20 Ringgit berechnen müsse, aber wir stimmten zu. Denn laut den Angaben auf der Website von easybook.com müsssen im Internet gebuchte Tickets ausgedruckt werden und wir gingen davon aus, dass das Hotel auch für das Drucken eine entsprechende Gebühr berechnen würde.

Dann wollte der Concierge 120 Ringit Vorkasse, denn ein Mitarbeiter des Hotels sollte zum Sungai Nibong Bus Terminal fahren, um dort die Tickets zu kaufen. Jetzt wurde uns die Sache doch zu kompliziert. Wir buchten im Internet für 96 Ringgit (2 Personen) und ließen die Tickets dann an der Rezeption - kostenlos! - ausdrucken.

Danach hatten wir alles erledigt, was zu erledigen war, und wir gingen an den Hotelpool und ließen es uns gut gehen. Wir lasen ein bisschen, ich schwamm auch ein paar Runden, der aufmerksame Kellner servierte uns eisgekühltes Wasser. Das Leben ist schön!


Bei diesem Aufenthalt im E&O wohnten wir im Victory Annexe, nicht wie die Male zuvor im Heritage Wing. Für Gäste im Victory Annexe gibt es zwischen 17 und 18 Uhr eine kostenlose Cocktailstunde in der Planter's Lounge. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Es gab Fingerfood (Frühlingsrollen mit Hühnchen oder vegetarisch, Thunfischsandwiches, Minibrotscheiben mit Pesto, Gemüsesticks, süße Törtchen und Obst) und diverse, auch alkoholische Getränke. Nicht schlecht!

Zum Abendessen gingen wir dann ins Restoran Kapitan, ein Inder in der Lebuh Chulia, den wir schon von früheren Besuchen kannten und schätzten. Wie bei den Indern in George Town üblich, war das Mutton Seekh Kabab aus, so bestellten wir Butter Chicken und Chilli Chicken mit Naan. Es gibt hier keinen Alkoholausschank, aber der frisch zubereitete Apfelsaft ist sehr lecker! Insgesamt zahlten wir 33 Ringgit. (Übrigens ist auch bei den Indern in USA das Mutton Seekh Kabab immer gerade aus ... )



Zurück im Hotel gab es noch einen Absacker in der  Farquhar Bar. Aber am nächsten Morgen mussten wir früh raus, also wurde es kein langer Abend ...

PS: Wenn man bei easybook.com bucht, gibt es für Malaysia einen Discount in Höhe von 10%, wenn man den Code 906 eingibt.




Montag, 5. Juni 2017

Unterwegs zu den Perhentian Islands: Von Koh Lanta nach Penang

Die Perhentian Islands standen schon lange auf unserem Programm. Jetzt machen wir es wahr und sind derzeit auf dem Weg dorthin. Auf Koh Lanta ist das Wetter so schlecht, da mussten wir sehen, ob wir noch etwas Sonne tanken können, bevor es den Sommer über wieder nach Europa geht.

Gestern sind wir um 07:30 Uhr in Lanta vor dem kleinen Reisebüro "Every One" am Long Beach in den Bus gestiegen. Hier hatten wir auch am Tag vorher die Tickets Koh Lanta - Penang zu 1000 Baht pro Person gekauft.

In Trang mussten wir zum ersten Mal umsteigen (Aufenthaltsdauer am Busbahnhof nicht einmal 5 Minuten). Dann die Enttäuschung in Hat Yai: Der 12:30 Uhr Bus war gerade weg, der nächste ging erst um 15 Uhr.

Wir machten das Beste daraus und ließen uns massieren. Chang war sehr zufrieden mit der Massage, ich weniger, aber wir zahlten für 1 Stunde 45 Minuten jeweils nur 300 Baht und die Zeit bis zur Abfahrt des Busses war ganz schnell um. Also unterm Strich eine gute Entscheidung.


Ärgerlich war, dass wir vor der Abfahrt des Busses pro Person noch einmal je 20 Baht zahlen mussten, weil die Betreiberin des Reisebüros, wo wir abgeholt wurden, "eine Liste für die Versicherung erstellte". Na ja, wir haben das so hingenommen und sogar einige der Mitreisenden beschwichtigt, die sich weigern wollten, die 20 Baht zu zahlen.

Nach etwa einer Stunde erreichten wir dann die thailändische Grenze zu Malaysia. Seit dem letzten Jahr hat sich hier viel getan: Für die Ausreisenden ist ein neues Gebäude fertiggestellt, sodass man nicht mehr vor Holzhütten anstehen und schwitzen muss, sondern ganz entspannt in einem klimatisierten Raum auf den Ausreisestempel warten kann.

Ganz so entspannt war es dann doch nicht, denn in unserem Bus saß ein Deutscher mit Overstay und das verzögerte unsere Weiterfahrt doch erheblich. Es war schließlich kurz nach 17 Uhr, als die problemlose Einreise nach Malaysia erledigt war und wir - endlich - nach Penang weiterfuhren. Zeit, die Uhren umzustellen, denn in Malaysia war es jetzt bereits kurz nach 18 Uhr.

Wir wollten so schnell wie möglich in unser Hotel, duschen und dann ein leckeres Steak bei Steak Frites in der Love Lane 23 verputzen. Deshalb waren wir auch absolut nicht erfreut, als der Fahrer unseres Minibusses nach knapp einer Stunde (noch 85 km bis George Town) an einer Raststätte anhielt und meinte, wir sollten jetzt erst einmal für 20 Minuten Kaffee- und Toilettenpause machen.

Sowohl wir als auch einige der anderen Passagiere protestierten, und der Fahrer reduzierte den Aufenthalt dann auf eine 10minütige Toilettenpause.

Um 20:30 Uhr waren wir dann in George Town und stiegen an der Ecke Lebuh Chulia / Love Lane aus. Auf dem kurzen Fußmarsch zu unserem Hotel (mal wieder das Eastern & Oriental) fragten wir dann noch bei Steak Frites nach, wie lange sie geöffnet sind. Last Call 22:30 Uhr. Okay, das sollte uns reichen.

Wir checkten ein, machten uns frisch und gingen gleich zum Abendessen. Für 2 x das 200g Steak und eine Flasche Rotwein (chilenischer Malbec) zahlten wir 286 Ringit. Auf Espresso und Tequila verzichteten wir, es war einfach schon zu spät und wir waren zu müde.

Zurück im Hotel schalteten wir auch fast sofort das Licht aus ...

PS: Die Direktflüge Krabi - Penang (von Fire Fly, wir haben einen im Vorjahr gebucht gehabt) gibt es leider nicht mehr. Hat sich wohl nicht gelohnt.