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Mittwoch, 1. Januar 2020

Unterwegs in George Town

Für unsere Freunde war es der erste Besuch in Penang, deshalb schauten wir uns nicht nur die Street Art an, sonder sahen uns auch noch weiter um.

Ein Spaziergang durch George Town (bekanntermaßen ist die Innenstadt seit 2008 UNESCO Welterbe) führte uns an einer Reihe von Sehenswürdigkeiten vorbei:

Gouverneurspalast, Fort Cornwallis, Mariyamman-Tempel, Uhrturm, Kapitän Keling Moschee, Little India ...

Der Weihnachtsbaum vor dem Gouverneurspalast
ist ???

Fort Cornwallis
Mariyamman-Tempel

Der Uhrturm wurde 1897 anlässlich des 60.
Thronjubiläums von Queen Victoria errichtet.



Blick in einen Tempel bei den Chew Jetties
Im Eastern & Oriental legten wir nachmittags eine kleine Pause in der Farquhar's-Bar ein, zum Sundowner ging es in die Rooftop Bar des Bayview-Hotels (an verschiedenen Tagen 😉)

Karl May (Foto unten links) besuchte auf seiner
einzigen (!) Auslandsreise das E&O in Penang.
Blick von der Rooftop Bar des Bayview Hotels
Besonders schön war, dass wir kurz vor Chinese New Year * in Penang waren. Die meisten Straßen waren da schon festlich mit roten Lampions geschmückt.


* Dieses Jahr fällt das chinesische Neujahr auf den 25. Januar. Es beginnt das Jahr der Metall-Ratte.

Dienstag, 6. Juni 2017

Ein Tag in Penang

Nach dem Frühstück im Sarkies machten wir uns auf den Weg in Richtung Komtar. In George Town kann man (fast) alles fußläufig erledigen, die Strecke Eastern & Oriental bis Komtar beträgt z.B. 1,7 km. Unsere Absicht war es, dort unser Ticket für die Fahrt am nächsten Morgen in Richtung Kota Bharu zu kaufen. Wir hatten bei der Vorbereitung unseres Kurztrips beschlossen, dort eine Übernachtung einzuplanen, um zu vermeiden, dass wir das letzte Boot ab Kuala Besut verpassen. (Die Unterkünfte in Kuala Besut selbst erschienen uns selbst für eine einzige Nacht nicht geeignet.)

Auf dem Weg zum Komtar
Leider konnten wir bei keinem der im Komtar ansässigen Reisebüros ein Ticket bekommen, denn wie wir erfuhren, fahren die Überlandbusse mittlerweile ab dem Sungai Nibong Bus Terminal ab (ca. 11 km südlich vom Komtar). Was tun? Mit dem Taxi zum Sungai Nibong Bus Terminal fahren oder doch lieber erst einmal im Internet schauen? (Ich hatte bereits bei der Planung unseres Trips gesehen, dass man die Tickets auch im Internet erstehen kann, z.B. bei easybook.com, allerdings hatte ich gehofft, dass man, wenn man im Reisebüro ein Ticket kauft, gleich schon den Zubringer vom Hotel zum Busbahnhof mitgeliefert bekommt. Denn so ist es in Thailand.)

Auf dem Rückweg zum Hotel
Wir gingen zurück zum Hotel und wollten es uns einfach machen: Wir fragten den Concierge! Der meinte zwar als erstes, dass er uns für die Bearbeitung 20 Ringgit berechnen müsse, aber wir stimmten zu. Denn laut den Angaben auf der Website von easybook.com müsssen im Internet gebuchte Tickets ausgedruckt werden und wir gingen davon aus, dass das Hotel auch für das Drucken eine entsprechende Gebühr berechnen würde.

Dann wollte der Concierge 120 Ringit Vorkasse, denn ein Mitarbeiter des Hotels sollte zum Sungai Nibong Bus Terminal fahren, um dort die Tickets zu kaufen. Jetzt wurde uns die Sache doch zu kompliziert. Wir buchten im Internet für 96 Ringgit (2 Personen) und ließen die Tickets dann an der Rezeption - kostenlos! - ausdrucken.

Danach hatten wir alles erledigt, was zu erledigen war, und wir gingen an den Hotelpool und ließen es uns gut gehen. Wir lasen ein bisschen, ich schwamm auch ein paar Runden, der aufmerksame Kellner servierte uns eisgekühltes Wasser. Das Leben ist schön!


Bei diesem Aufenthalt im E&O wohnten wir im Victory Annexe, nicht wie die Male zuvor im Heritage Wing. Für Gäste im Victory Annexe gibt es zwischen 17 und 18 Uhr eine kostenlose Cocktailstunde in der Planter's Lounge. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Es gab Fingerfood (Frühlingsrollen mit Hühnchen oder vegetarisch, Thunfischsandwiches, Minibrotscheiben mit Pesto, Gemüsesticks, süße Törtchen und Obst) und diverse, auch alkoholische Getränke. Nicht schlecht!

Zum Abendessen gingen wir dann ins Restoran Kapitan, ein Inder in der Lebuh Chulia, den wir schon von früheren Besuchen kannten und schätzten. Wie bei den Indern in George Town üblich, war das Mutton Seekh Kabab aus, so bestellten wir Butter Chicken und Chilli Chicken mit Naan. Es gibt hier keinen Alkoholausschank, aber der frisch zubereitete Apfelsaft ist sehr lecker! Insgesamt zahlten wir 33 Ringgit. (Übrigens ist auch bei den Indern in USA das Mutton Seekh Kabab immer gerade aus ... )



Zurück im Hotel gab es noch einen Absacker in der  Farquhar Bar. Aber am nächsten Morgen mussten wir früh raus, also wurde es kein langer Abend ...

PS: Wenn man bei easybook.com bucht, gibt es für Malaysia einen Discount in Höhe von 10%, wenn man den Code 906 eingibt.




Montag, 18. Januar 2016

Für dieses Mal: Der letzte Tag in Penang

Wir haben nichts getan! Nach dem Frühstück ging es zum Infinity Pool im Victory Annexe des Eastern & Oriental, dort lagen wir faul rum, lasen, tauchten die Füße ins Wasser (es war mir zu kalt zum Schwimmen!).



Am späten Nachmittag gingen wir dann auf unser Zimmer im Heritage Wing zurück. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, tranken wir unsere Sundowners wieder in der Farquhar's Bar.


Übrigens kosten während der Happy Hour das Bier, der Hauswein und der Cocktail des Tages jeweils nur 15 Ringgit. Der Cocktail des Tages war ein Tequila Sunrise und beim Hauswein ist die Auswahl erstaunlich groß (allein insgesamt 6 verschiedene Weißweine aus USA, Chile oder Australien). Ich trank einen chilenischen Chardonnay, Chang ließ sich ein frisch gezapftes Tiger Beer munden.

Um 19 Uhr hatten wir einen Tisch bestellt, in einem kleinen Steak House in der Love Lane 23: dem Steak Frites. Auch hier sind wir Stammkunden :-)





Die Speisekarte ist sehr überschaubar: Es gibt 2 Gerichte: Australisches Rinderfilet à 150 g und Australisches Rinderfilet à 200 g (serviert mit Pariser Butter, Beurre de Café de Paris) und als Beilagen dazu Fritten und Salat. Wie hieß noch mal das Restaurant? Richtig! Nomen est omen!




Chang isst immer alles, was auf der Karte steht: Das 150-g-Steak als Vorspeise, dass 200-g-Steak als Hauptgericht :-) Ich habe die Vorspeise ausfallen lassen :-) Mit einer guten Flasche Wein (Chilenischer Malbec, 2012) zu 150 Ringgit schmeckte das Steak um so besser. Zum Abschluss Espresso (ging aufs Haus) und Tequila - ein gelungener Abend.


Samstag, 16. Januar 2016

Abendessen beim Inder

Am Abend tranken wir unseren Sundowner in einer der Hotelbars vom Eastern & Oriental: Farquhar's Bar. Nein, der Name ist nicht von dem Bösewicht aus "Shreck" inspiriert :-),
Sir Robert Townsend Farquhar (1776 - 1830) war ein britischer Baron und seinerzeit für kurze Zeit Governeur von Penang.


Danach: Abendessen beim Inder! Das stand von vorne herein fest. Vom letzten Besuch hatten wir das Danish Briyani House noch in guter Erinnerung, also gingen wir dorthin. (In George Town ist idealerweise fast alles fußläufig zu erreichen.)



Leider gab es gestern Abend kein Mutton Seekh Kebab mehr, also mussten wir uns mit Butter Chicken und Chicken Korma "begnügen", dazu Raita und Naan. Lecker! Allerdings waren die Soßen nicht so gelungen bzw. sie enthielten nach unserem Geschmack zu viel Ghee.



Mit den frischen Säften (Apfel und Orange) und einschließlich Trinkgeld zahlten wir 65 Ringgit, also ca. 13,50 Euro. Nicht teuer, aber wenn man bedenkt, dass man für 3 Ringgit eine kleine und für 5 Ringgit eine große Portion Nudeln direkt daneben am Essensstand kaufen kann, dann relativiert sich diese Aussage.