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Samstag, 29. November 2025

Zusammenfassung: Penang 2025 mit Freunden

Am 20. November war es soweit: Wir verließen das verregnete Koh Lanta und flogen nach Penang, um uns dort für ein paar Tage mit Freunden aus Deutschland zu treffen.

Nach einem üppigen Frühstück im Sarkies‘ machten wir uns am nächsten Morgen auf, George Town zu erkunden. 

Wir liefen durch die kleinen Straßen bis zum Komtar, dort kauften wir für tags darauf das Ticket für eine halbtägige Stadtrundfahrt. Länger wollten die Herren nicht unterwegs sein, um die Gefahr einer Unterhopfung zu minimieren 😊

Wir besuchten mehrere buddhistische Tempel: einen thailändischen, einen burmesischen und einen chinesischen. Außerdem statteten wir dem Botanischen Garten einen Besuch ab. Allerdings war der eine ziemliche Enttäuschung: Im Vergleich zu unserem letzten Besuch war er ziemlich verwahrlost.


Die beiden Bilder oben sind im thailändischen Tempel entstanden.


Zwei Bilder aus dem burmesischen Tempel


Bilder aus der chinesischen Pagode

Am nächsten Tag standen Little India und die Love Lane auf dem Programm. 

 

Natürlich durften auch die Clan Jetties nicht fehlen. Von dort aus ist es nicht weit zur Lebuh Armenian, wo sich die Straßenkunst „konzentriert“.




Auf dem Programm standen außerdem Dinner im Steaks Frites und im Nero Nero sowie Cocktails im Holy Guacamole. 

 














Und schon waren die fünf Tage in Penang vorbei! Schön war’s! Wo treffen wir uns das nächste Mal?





 



 




Sonntag, 23. November 2025

Kleine Rundfahrt durch Penang

Für den gestrigen Tag hatten wir eine halbtägige Tour gebucht. Auf dem Programm standen der thailändische buddhistische Tempel (Wat Chaiyamangkalaram) und der burmesische buddhistische Tempel (Dhammikarama Burmese Temple), die beiden Tempel liegen links und rechts an der Lorong Burma. Außerdem wollten wir den Botanischen Garten und die Kek Lok Si Pagoda, ein chinesicher buddhistischer Tempel, besuchen. 

Wir wurden pünktlich um 11 Uhr vom E&O abgeholt, die 4stündige Tour kostete für uns vier 200 MYR, also Stand heute 41,70 Euro.

Den Wat Chaiyamangkalaram hatten wir bereits 2018 besucht, aber unsere Freunde waren ja zum ersten Mal in Penang und dieser Tempel beherbergt immerhin den drittgrößten liegenden Buddha der Welt! Er misst 33 m und wurde 1958 geschaffen. Im Vergleich zu unserem letzten Besuch fiel mir auf, dass der Tempel noch touristischer anmutete. Schade.

Tor des Chaiyamangkalaram Tempels,
gegenüber sieht man den Dhammikarama Tempel.


Die Nagas beschützen den Tempel.

Wir überquerten die Straße, um uns den Dhammikarama Burmese Tempel anzuschauen, den hatten wir bei unserem letzten Besuch nicht besichtigt. 1803 wurde auf dem Gelände der erste kleine Tempel errichtet, der ursprünglich als Kloster diente. Bereits 1805 entstand die erste Stupa des Tempels. 

Besonders schön fand ich den Arahant Upagutta Shrine, der die bösen Geister und sonstige Gefahren abwehrt, und besonders kitschig den Panca Rupa, den Beschützer der Welt, mit den beiden Chimären.

Der Arahant Upagutta Schrein


Der Schrein ist von Wasser umgeben und
nur über eine Brücke erreichbar.
Im Wasser steht diese Figur, Natürlich haben
auch wir versucht, eine Münze in den
Kelch zu werfen.

Panca Rupa

Der nächste Halt war der Botanische Garten. Auch hier waren wir 2018 zum ersten Mal.

Aufgrund von Baumaßnahmen an der Seilbahn zum Penang Hill, die sich schon ewig hinziehen, konnte man nicht bis zum Eingang vorfahren. Gott sei Dank war es nicht so heiß, denn immerhin liefen wir 15 Minuten zu Fuß. 

Dann die Enttäuschung: Alle Gewächshäuser waren geschlossen und die Gartenanlage machte einen sehr verwahrlosten Eindruck.  

Na ja, wir hatten unseren Spaß an den Affen und die Kanonenkugelbäume sind immer noch wunderschön.

Aber:

Zum Schluss fuhren wir noch zur Kek Lok Si Pagode, einem chinesischen buddhistischen Tempel. Der Name bedeutet "Tempel des höchsten Glücks" und er ist der größte buddhistische Tempel in Malaysia. Die Bauarbeiten an diesem Tempel begannen in 1890.

Aussicht auf Penang / George Town von der Pagode aus

Unser Guide erzählte uns, dass die ursprüngliche Figur von Kuan Yin, der Göttin der Barmherzigkeit, kolabierte, nur der Kopf blieb erhalten.

In 2002 wurde die neue, 30 m hohe Statue eingeweiht. Der Pavillon wurde von 2005 bis 2009 gebaut. Laut unserem Guide dient er nicht nur dem Schutz der Bronzestatue, er war eine Auflage der malaysischen Behörde. Da Malaysia muslimisch ist, darf es keine freistehenden Götterstatuen geben.


Innerhalb des Tempels befindet sich ein drei Tonnen schwerer Buddha aus burmesischer Jade.

Sehr beeindruckend!


Gegen 15:30 Uhr waren wir wieder im Hotel. Zeit für den Pool!

Infinity Pool im Victory Annexe

 

Freitag, 21. November 2025

Penang im November 2025

Gestern war es mal wieder soweit: Wir machten uns auf den Weg nach Penang, um dort Freunde aus Deutschland zu treffen. 

Beide lieben schöne Hotels, unsere Freundin liebt Street Art. 

Wir hatten ihnen schon öfter vom Eastern & Oriental vorgeschwärmt und bei unserem Deutschlandbesuch im Sommer hatte unsere Freundin ein Bild im Flur hängen, das das Werk des litauischen Künstlers Ernest Zarachevic "Kleine Kinder auf einem Fahrrad" zeigt, und das schmückt eine Hauswand in der Lebuh Armenian in George Town! Also stand fest: Wir müssen uns bald einmal in Penang treffen, um im Eastern & Oriental ein paar Tage und Nächte zu verbringen und uns die Street Art in der Lebuh Armenian anzuschauen.

Am Infinity Pool des E&O im Victory Annexe

Little Children on a Bicyvle

Vor ein paar Wochen kam dann der Anruf: "Habt ihr Ende November Zeit, uns in Penang zu treffen?" Klar hatten wir ... 

Der Anschlussflug mit Air Asia ab Kuala Lumpur war verspätet, sodass wir gestern Abend ziemlich zeitgleich gegen 21 Uhr im E&O eincheckten. Das Taxi vom Flughafen in Penang zum E&O kostete 55 Ringgit. Das ist ein Festpreis. In 2023 zahlten wir noch 50 Ringgit für die Strecke.

Den Abend ließen wir dann in der Farquah Bar ausklingen. 

Und heute werden wir nach dem Frühstück im Sarkies mit der Erkundung von George Town beginnen. 

 

Freitag, 8. Dezember 2023

Bummel durch George Town

Nach einem oppulenten Frühstück im Sarkies (eines der Restaurants im Eastern & Oriental) machten wir einen Spaziergang durch George Town.

Es weihnachtet, was die Deko anbelangt ...
Aber es lief keine Weihnachtsmusik.
Wir waren schon so oft in George Town, dass wir für dieses Mal keine speziellen Pläne gemacht hatten, wir ließen uns einfach treiben. 

Hier ein paar Eindrücke von Altbekanntem:






So, und nun ist es Zeit für die Cocktailstunde im Cornwallis (eine der Bars im E&O) und anschließend geht es ins Java Tree (ein weiteres Restaurant im E&O) zum Geburtstagsdinner ... Ich bin gespannt! Hier geht es zu einem kleinen Bericht, falls ihr auch neugierig seid.

 


Ankunft in Penang - schlimm, schlimmer, am schlimmsten

Wir waren zuletzt an Silvester 2019/2020 in Penang, jetzt sind wir zum ersten Mal nach der Epedemie wieder vor Ort. Ich hatte dieses Jahr keine Lust, an meinem Geburtstag eine Party zu schmeißen (warum auch immer, normalerweise lasse ich keinen Grund zum Feiern aus). Stattdessen entschieden wir uns, anläßlich des großen Tages von Bangkok aus nach Penang zu fliegen. Bereits beim letzten Besuch hatten wir uns geschworen, nie mehr die Strecke Koh Lanta - Penang per Bus zurückzulegen, viel zu stressig

Der Flug mit Air Asia war ereignislos. Nach der Landung dann das Erwachen:

Wir stiegen aus der Maschine, die in der Nähe des Terminals parkte. Es gab keinerlei Hinweisschilder, kein Personal, das uns die Richtung zeigte. Also gingen wir unseren Vordermännern hinterher in der Hoffnung, dass die schon wussten, was sie taten. Wir gingen durch ein etwas überdimensioniertes Garagentor ins Terminal und kamen immer wieder an einen Punkt, wo wir und die anderen Mitreisenden sich fragten: Und nun? 

Schließlich erreichten wir eine Vorhalle, die hoffnungslos überfüllt war mit Menschen, die dicht an dicht vor einer Absperrung ausharrten.

Sporadisch öffnete ein Flughafenmitarbeiter diese Absperrung und ein Pulk von etwa 100 Leuten durfte passieren, bevor die Absperrung wieder geschlossen wurde.

Der nächste Stopp war dann an einer Rolltreppe, die zur eigentlichen Immigration-Halle führte. Auch dort war erst einmal Warten angesagt und eine überschaubare Anzahl an Passagieren durfte die Rolltreppe benutzen, bevor die Absperrung wieder geschlossen wurde. 

Als wir schließlich in der Halle ankamen, traf uns der Schlag. Massen von Touristen warteten auf ihre Abfertigung.


Insgesamt dauerte es 1,5 Stunden, bis wir die Einreiseformalitäten abgewickelt hatten. Eine derart schlechte Organisation gab es nicht mal im Sommer bei der Ankunft auf Bali

Wir holten unser Gepäck, das - natürlich - bereits auf uns wartete, und gingen zum Taxi-Schalter, um uns den "Laufzettel" für das Taxi zu besorgen. Überraschung: Der Preis für die Fahrt vom Flughafen nach George Town ist der gleiche wie vor 7 Jahren, als wir zuletzt per Flieger nach Penang kamen. (44,70 Ringgit).

Wir wohnen wieder einmal im Eastern&Oriental. Zumindest darauf können wir uns freuen!

Blick vom Fenster unserer Suite im E&O

Unser Rückflug geht ebenfalls mit Air Asia von Penang aus über Kuala Lumpur nach Krabi, leider gibt es seit einigen Jahren keine Direktverbindung mehr zwischen Krabi und Penang.

Nach diesem unerfreulichen Start stellt sich uns die Frage: Sollen wir künftig auf Abstecher nach Penang verzichten? Wir wollen abwarten, bis dass die Verärgernung nachlässt, bevor wir eine Entscheidung treffen.

Was wir in Penang unternommen haben, könnt ihr hier nachlesen. Wie ich meinen Geburtstag gefeiert habe erfahrt ihr hier